Über mich

Martin Horstmann, Jahrgang 1975, Vater zweier Söhne. Es könnte sein, dass meine Kinder das Jahr 2100 erleben (wenn sie sehr alt werden). Wie die Erde dann wohl aussehen mag? Ist sie zu einem besseren Ort geworden – oder ist sie auf dem Wege, unbewohnbar zu werden?

Ich möchte den „Großen Wandel“ mit vorantreiben. Dies ist mehr und mehr zu meinem Thema geworden. Ich kann gut erklären, strukturieren und inspirieren, ich gebe Ideen gerne eine Form und ich mag es, Gastgeber und Vernetzer zu sein.

Beruflich arbeite ich in der „Arbeitsstelle Anthropozän“ des Ökumenischen Prozesses Umkehr zum Leben. Davor war ich zehn Jahre an der evangelischen Stadtakademie in Köln – der Melanchthon-Akademie – und habe mich dort um die Themen gekümmert, die sich um die öko-soziale Transformation drehen.

Wie muss (Erwachsenen-)Bildung aussehen, um der anstehenden Transformation gerecht zu werden? Welche Fähigkeiten brauchen wir, um auf unserem Planeten weiter leben zu können? Und welchen Beitrag leistet hierbei die christliche Tradition? Ich versuche, transformative Bildung und christliche Spiritualität zusammen zu bringen.

Meine spirituellen Zugänge finde ich in der kontemplativen Tradition (besonders im Herzensgebet), an der Schnittstelle von Spirituellem & Therapeutischem und immer mehr in einer naturbezogenen, ökologischen Spiritualität.

Mein Verständnis transformativer Bildung ist geprägt vom Active-Hope-Ansatz von Joanna Macy, den Lebensrädern von Bill Plotkin und Ursula Seghezzi, der Idee der Permakultur, der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg und der Gefühls-Arbeit nach Vivian Dittmar.

Christliche Spiritualität ist ein Transformationsgeschehen. Es geht von vorne bis hinten um Wandel, Wandlung und Umkehr, um Versöhnung und Heilung. Mein Anliegen ist, dass der Große Wandel als Kern christlicher Spiritualität verstanden wird. Dazu halte ich Vorträge und mache Workshops. Und ich möchte Menschen unterstützen, die den eigenen Weg im Wandel als Ausdruck ihrer christlichen Spiritualität gehen möchten.

Wenn Sie mich erreichen möchten, schreiben Sie mir eine Mail: martin.horstmann@woek.de.