Erdliebe – das ist die Verbundenheit mit der Erde und die Sorge um unseren Heimatplaneten, samt all den Erdlingen, die darauf leben.

Erdliebe ist die Grundlage für unser Leben in der Klimakrise und für eine Spiritualität im Zeitalter des Anthropozäns.

Erdliebe ist eine spirituelle Beziehung zum Leben – neben Gottesliebe, Nächstenliebe und Selbstliebe. Nur wird diese immer wieder vergessen.

Der Mensch ist zum dominierenden Einflussfaktor auf der Erde geworden, sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen sind überschritten, Ökosysteme beginnen zu kollabieren. Weglaufen geht nicht, den Kopf in den Sand stecken bringt nichts und naive Hoffnungssehnsüchte werden uns nicht retten.

Was können wir tun? Uns um Regeneration kümmern, wo immer es geht. Gemeinsam kollektive Resilienz entwickeln. Schützen, was wir lieben.

Ich verbinde dazu verschiedenen Ideen und Ansätze zur Erdliebe: Ökologische Spiritualität, das Prinzip der Regeneration, Erkenntnisse aus dem Anthropozän-Diskurs und ein gesundes Kollapsbewusstsein.

Ein wesentlicher Baustein ist die „Erdliebe-Liturgie“, eine einstündige Online-Liturgie, um unsere Liebe zur Erde auszudrücken. Ich habe diese Liturgie entwickelt, weil mir einfach ein enstprechendes geistliches Format in der christlichen Tradition fehlte. Die Erdliebe-Liturgie findet alle sechs Wochen an einem Sonnntagabend statt.

Die verschiedenen Projekte, an denen ich (mit)arbeite oder die ich initiiert habe, sind ein konkreter Ausdruck dieser Erdliebe. Ein paar Infos über mich gibt es hier.